Die Rückkehr der Huashan-Sekte DE
Regen peitscht auf die zerborstenen Ziegeldächer der Huashan-Schule. Was einmal das stolze Herz der Pflaumenblüten-Schwertkämpfer war, ist jetzt ein Trümmerfeld, durch das der Wind heult. Die Große Mauer bröckelt, die zehn größten Sekten des Jianghu sind ausgelöscht, und mit ihnen die Legenden, die ihre Namen trugen. Inmitten der Asche hockt ein alter Mann mit Narben an den Händen — Chung Myung, der Pflaumenblüten-Schwertheilige, der Letzte seiner Linie. Er schließt die Augen in einer Welt ohne Hoffnung.
Und schlägt sie wieder auf. Helles Sonnenlicht. Kindliche Hände. Ein blühender Pflaumenbaumgarten, der vor hundert Jahren dem Erdboden gleichgemacht wurde. Chung Myung ist zurück — wiedergeboren im Körper eines kleinen Jungen, mitten in eine Sekte, die längst vergessen hat, dass sie einmal die stärkste unter dem Himmel war. Die heutige Huashan-Schule ist ein Witz: arm, bedeutungslos, von den anderen Sekten belächelt. Kein einziger anständiger Schwertkämpfer weit und breit. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als selbst dafür zu sorgen, dass aus diesem Haufen Niemande wieder die furchteinflößendste Sekte des Murim wird — und seine Erziehungsmethoden sind alles andere als sanft.
Auch bekannt als: Return of the Mount Hua Sect, 華山帰還, Hwasan Gwihwan.